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08710 Psychologische Spiele bei Veränderungsprozessen – erkennen und entgegenwirken

Veränderung heißt, Altes und Gewohntes teilweise oder gänzlich abzulegen, um Neues zuzulassen. Die Tatsache, dass sich viele Menschen gegen die Einführung von Neuerungen wehren, weil sie „lieb gewonnene” Gewohnheiten ablegen sollen, um ein teilweise unsicheres Terrain zu betreten, ist allzu verständlich und bietet Anlass zur Behinderung und Verweigerung der Veränderungen. Mit diesem Beitrag sollen Stolpersteine aufgezeigt werden, die den für Veränderungsprozesse Verantwortlichen – häufig auch der QM-Beauftragte – von ihren Kollegen und Mitarbeitern bewusst oder unbewusst in den Weg gelegt werden. Stolpersteine dieser Art können die sog. „psychologischen Spiele” sein, d. h. die Versuche von Teammitgliedern oder Mitarbeitern/Kollegen, die Veränderungen durch ein inszeniertes, also „gespieltes” Verhalten zu verhindern, indem sie mit dem Projekt- /Teamleiter „ein Spiel treiben”. Es ist für den verantwortlichen Projekt-/Teamleiter von entscheidender Bedeutung, diese „Spiele” zu erkennen, sie von sachlich begründeten Einwendungen und konstruktiver Kritik eindeutig zu unterscheiden und ihnen durch ein geeignetes Verhalten entgegenzuwirken. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die „spielende” Person durch ihr Verhalten die Atmosphäre am Arbeitsplatz „vergiftet”, Anweisungen sabotiert und damit den Erfolg des Veränderungsprozesses gefährdet.

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